Ein eignes Halmenhüttchen,

Ein Gärtchen und ein Feld,

Ist alles was ich flehe

Für mich vom Herrn der Welt.

Ihr Großen aller Zeiten,

Homer, Virgil, Schakspear,

Dant′, Ariost und Tasso,

Gern wohnet ihr mit mir.

Fern des Gesangs zu spotten

Der schwachen Schülerinn,

Erhöht durch Rath und Muster

Ihr täglich ihren Sinn.

Vielleicht dringt in den Tempel

Des Ruhms auch sie einst ein,

Erringet sich ein Plätzchen

Im langen Dichterreihn.

Des Lebens Mühn und Sorgen,

Der Fehdungen Gedräng′

Stellt′ ich Geduld entgegen,

Wenn dieß mir nur geläng′.


Das Gedicht "Meine Wünsche" stammt von   (1808 - 1825).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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