Ein eignes Halmenhüttchen,
Ein Gärtchen und ein Feld,
Ist alles was ich flehe
Für mich vom Herrn der Welt.
Ihr Großen aller Zeiten,
Homer, Virgil, Schakspear,
Dant′, Ariost und Tasso,
Gern wohnet ihr mit mir.
Fern des Gesangs zu spotten
Der schwachen Schülerinn,
Erhöht durch Rath und Muster
Ihr täglich ihren Sinn.
Vielleicht dringt in den Tempel
Des Ruhms auch sie einst ein,
Erringet sich ein Plätzchen
Im langen Dichterreihn.
Des Lebens Mühn und Sorgen,
Der Fehdungen Gedräng′
Stellt′ ich Geduld entgegen,
Wenn dieß mir nur geläng′.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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