Ich lebte allein

In Kummer und Pein

Und krank an Seele und Leib,

Da ward die liebliche Eulalie

Mein sanftes, lächelndes Weib,

Da ward die blondhaarige Eulalie

Mein jung, errötendes Weib.

 

Ha, weniger hell

Ist der silberne Quell

Als die Augen der lieben Dirn,

Und kein Wölkchen der Höh′n

Ist so duftig und schön

Wie die Löckchen auf Eulalies Stirn

War′s beglänzt vom Mond

Oder war′ es besonnt -

Als die Löckchen auf Eulalies Stirn.

 

Nun bin ich befreit

Von allem Leid,

Da sie mein ist mit Seel′ und Leib.

Tagaus, tagein lacht Sonnenschein,

Seit Eulalie mein junges Weib,

Tagaus, tagein lacht Sonnenschein

Auf mein junges, geliebtes Weib.

 


Das Gedicht "Eulalie" stammt von   (1809 - 1849).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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