Helene, deine Schönheit ist für mich,

Was müden Wanderern ein Nachen, der

Sie sanft aus einem fernen Himmelsstrich

Hinüberleitet übers Meer

Zu heimatlicher Wiederkehr.

 

Von wilden Meeren, wo ich ohne Ruh

Umhertrieb, führt dein hyazinthen Haar,

Dein klassisches Gesicht, Najade du,

Mich Hellas′ frühem Glanze zu,

Der auch Roms Größe war.

 

Im Rahmen jener Nische in der Wand

Stehst du gleich einer Statue - sieh!

Die Lampe von Achat in deiner Hand!

Ah, Psyche, aus Regionen, die

Gelobtes Land!


Das Gedicht "An Helene (2)" stammt von   (1809 - 1849).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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