Du schöner Fluß mit deiner Flut,

Die niemals stille hält.

Du bist ein Bild von Jugendmut,

Von einem Herzen unverstellt.

 

Doch wenn in dein kristallnes Blau,

Das trübe Augen scheuen,

Die Liebste blickt, gleichst du genau

Mir selbst, ihrem Getreuen.

 

Denn dies Herz birgt wie du so rein

Ihr Bild und strahlt bewegt,

Wenn es den teuren Widerschein

In seinen Tiefen hegt.


Das Gedicht "An den Fluss" stammt von   (1809 - 1849).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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