Wir haben die lange Winternacht

Mit Freuden wohl empfangen,

Ich und ein Ritter wohlbedacht;

Sein Wille, der ist ergangen.

Wie wir es uns geträumt, hat sacht

Und lieb er′s an ein Eid gebracht

Mit mancher Freude und Liebe viel:

Er ist, wie ihn mein Herze will.


Das Gedicht "Heimliches Glück" stammt von   (1139 - 1170).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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