Wem ich dieses klage,

weiß ich klage nicht;

der ich dieses sage,

fühlt, ich zage nicht.

 

Heute heißt′s Verglimmen,

wie ein Licht verglimmen

in der Luft verschwimmen,

wie ein Ton verschwimmt.

 

Möge schwach wie immer,

aber hell und rein,

dieser letzte Schimmer,

dieser Ton mir sein.


Das Gedicht "Letzter Hauch" stammt von   (1808 - 1874).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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