Ein ärmlich düster brennend Fackelpaar, das Sturm

Und Regen jeden Augenblick zu löschen droht.

Ein flatternd Bahrtuch. Ein gemeiner Tannensarg

Mit keinem Kranz, dem kargsten nicht, und kein Geleit!

Als brächte eilig einen Frevel man zu Grab.

Die Träger hasteten. Ein Unbekannter nur

Von eines weiten Mantels kühnem Schwung umweht,

Schritt dieser Bahre nach. Der Menschheit Genius wars.


Das Gedicht "Schillers Bestattung" stammt von   (1825 - 1898).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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