Läg dort ich unterm Firneschein

Auf hoher Alp begraben,

Ich schliefe mitten im Juchhein

Der wilden Hirtenknaben.

 

Wo sonst ich lag im süssen Tag,

Läg ich in dunkeln Decken,

Der Laue Krach und dumpfer Schlag,

Er würde mich nicht wecken.

 

Und käme schwarzer Sturm gerauscht

Und schüttelte die Tannen,

Er führe, von mir unbelauscht,

Vorüber und von dannen

 

Doch klänge sanfter Glockenchor,

Ich liesse wohl mich stören

Und lauscht ein Weilchen gern empor,

Das Herdgeläut zu hören.


Das Gedicht "Ich würd es hören" stammt von   (1825 - 1898).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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