Meine eingelegten Ruder triefen,

Tropfen fallen langsam in die Tiefen.

 

Nichts, das mich verdross! Nichts, das mich freute!

Niederrinnt ein schmerzenloses Heute!

 

Unter mir - ach, aus dem Licht verschwunden -

Träumen schon die schönern meiner Stunden.

 

Aus der blauen Tiefe ruft das Gestern:

Sind im Licht noch manche meiner Schwestern?


Das Gedicht "Eingelegte Ruder" stammt von   (1825 - 1898).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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