Da mit Sokrates die Freunde tranken

Und die Häupter auf die Polster sanken,

Kam ein Jüngling, kann ich mich entsinnen,

Mit zwei schlanken Flötenbläserinnen.

 

Aus den Kelchen schütten wir die Neigen,

Die gesprächesmüden Lippen schweigen,

Um die welken Kränze zieht ein Singen ...

Still! Des Todes Schlummerflöten klingen!


Das Gedicht "Das Ende des Festes" stammt von   (1825 - 1898).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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