Süßer Mai du Quell des Lebens

Bist so süßer Blumen voll

Liebe sucht auch nicht vergebens

Wem sie Kränze winden soll

 

Süßer Mai, mit Blumen-Glocken

Läutest du das Fest mir ein

Ich bekränze ihre Locken,

Will ein frommer Gast auch sein

 

Süßer Mai, zum Liebesmahle

Trägst du Blumen-Kelche ein

Blüten-Säulen stehn im Saale

Drüber wölbt sich Sonnenschein

 

Süßer Mai, in deinen Kelchen

Küssen fromme Bienen sich

Aber unter allen welchen

Hast du eingefüllt für mich!

 

Süßer Mai! du bringest nieder

Blume, Blüte, Sonnenschein,

Daß ich wisse, wem die Lieder,

Wem das Herz, das Leben weihn.


Das Gedicht "Süßer Mai du Quell des Lebens..." stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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