Jesuskind, du Licht der Blinden

Mache mich doch einmal blind

Daß ich dir, wie mir dies Kind,

Auf dem Pfad mich mög verbinden

Wo du mich auch hin willst führen

Denn mein armes eignes Licht

Kann auch selbst beim Licht noch nicht

Dich das wahre Licht recht spüren

O wie töricht, töricht ist

Der nicht in allem ohne Ausnahm

Folget dir zu jeder Frist.


Das Gedicht "Jesuskind, du Licht der Blinden... " stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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