Du verstecktes

Zugedecktes

Eingeschnecktes

Ausgehecktes

Schwarzgelocktes

Leichtgesocktes

Heiß geminntes

Weis gesinntes

Leis, geschwindes

Spiel des Windes

Sehend blindes

Fein geschnürtes

Bein geziertes

Heiß ersehntes

Leis versöhntes

Gold verwöhntes

Hold verschöntes

Huld gekröntes

Viel geprüftes

Nur verbrieftes

Und vertieftes

Nie verschieftes

All geliebtes

Mir betrübtes

Und geübtes

Viel gereistes

Mehl gespeistes

Seel umkreistes

Nie erzieltes

Nie verspieltes

Leicht gezäumtes

Aufgeräumtes

Mut gebäumtes

Blut durchschäumtes

Glut gesäumtes

Leicht zu Pferdchen

Tiefgelehrtchen

Huldgebärdchen

Treugefährtchen

Unversehrtchen

Harfenistin

Scharfe Christin

Bunt Palettchen

Schlüsselkettchen


Das Gedicht "Du verstecktes" stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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