Der Mensch ist frei

Er kann sein Teil sich wählen

Er kann begeistert sein

Er kann die Sterne zählen,

Die mit des Lichtes Schein

Den ewgen Willen Gottes ihm vermählen,

Der Mensch ist frei,

Wo herrlich eine Flamme

Des Schöpfers glüht,

Ob sie vom Schwerte stamme

Ob aus dem Ölzweig blüht,

Da stürzt der Geist

Wie Meerflut aus dem Damme,

Und wenn er gleich manch friedlos Werk zerreißt

So keimt doch Segen aus der Zorngen Streit

Nach ewigen Gesetzen lebt die Zeit.

Und wie Gewitterwolken und die Blitze

Zur Erde niederschmettern

So auch der Krieg.

Weh wer mit feigem Witze,

Ein Obdach unter Eichen sucht vor Wettern,

Die Eiche und der Feige wird getroffen,

Was hat der Feige in der Welt zu hoffen

Er ist schon tot, er war von jeher tot

Und ewig stirbt er, sterben ist sein Leben,

Der sich entzieht dem heiligsten Gebet,

Dem wird kein Gott, kein Sieg je niederschweben.


Das Gedicht "Der Mensch ist frei" stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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