Das Gärtlein still vom Busch umhegt,

Das jeden Monat Rosen trägt,

Das gern den Gärtner in sich schließt,

Der es betaut, der es begießt,

Es lebe hoch!

 

Der Bergmann, stark und wohlgenährt,

Der ohne Licht zur Grube fährt,

Der immer wirkt und immer schafft,

Bis er erlahmt, bis er erschlafft,

Er lebe hoch.


Das Gedicht "Das Gärtlein still vom Busch umhegt..." stammt von   (1733 - 1813).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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