Dir, Satan, Lob und Preis im hohen Himmelszelt,

Wo du geherrscht dereinst, bis zu der finstren Welt,

Wo du besiegt nun ruhst und träumst in tiefem Schweigen!

Lass meine Seele sich ganz nahe zu dir neigen,

Wenn der Erkenntnisbaum sein üppiges Geäst

Hoch über deinem Haupt zum Tempel werden lässt!


Das Gedicht "Bitte" stammt von   (1821 - 1867).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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