Es ist nur Schein und ist nur Phrase,

drauf dünkelstolz der Alltag stelzt,

das Beste liegt jenseits der Straße,

da sich der große Haufe wälzt:

 

Jung und mit Leichtsinn nur zu finden,

jenseits der Straße, im Versteck,

in quelldurchrauschten Rosengründen

und üppig wildem Dorngeheck ...


Das Gedicht "Jenseits der Straße" stammt von   (1864 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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