Man spricht/ daß du so groß als Alexander bist/

Und manche meynen gar daß dieser kleiner ist.

Nun ist es zwar gewiß. Ihr habet gleiche gaben/

Die ehrsucht trifft bey dir wie bey den Griechen ein;

Doch Alexander muß nothwendig grösser seyn:

Denn jener hatte schon/ was du noch erst wilst haben.


Das Gedicht "Ob Ludewig grösser sey als Alexander" stammt von   (1665 - 1729).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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