Was nur die Leute treiben

So emsig Tag und Nacht -

Was nur die Leute denken,

Die nicht an dich gedacht.

Was nur die Leute reden,

Wenn es von dir nicht ist,

Wie sie nur leiden mögen

Den Ort, wo du nicht bist.

Wie sie so eilig gehen,

Und gehn doch nicht zu dir,

Was kann denn sie wohl treiben? -

Wie anders ist es mir.

Ich kann nicht Ruhe finden,

Wenn ich bei dir nicht bin,

Ich kann nichts anders denken,

Hab′ stets nur dich im Sinn.

Ich mag nur dich noch sehen

Und reden nur mit dir -

Bin froh, daß es den Andern

Nicht auch so geht wie mir.


Das Gedicht "Was nur die Leute treiben" stammt von   (1815 - 1892).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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