Und

Stämme schlanken weiten Himmel

Und

Herzen schwanken brüten Schmerz

Und

Halme hauchen welle Stürme

Und

Schweigen schrickt

Und

Beugt und geht

Und

Gehen Gehen

Wege Ziele Richtung

Und

Gehen Gehen

Lieben Leben Tod

Und

Gehen Gehen

Endlos wellen Stürme

Und

Gehen Gehen

Endlos Halmt

Das

Nichts.


Das Gedicht "Frage" stammt von   (1874 - 1915).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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