Schwarz

Graut

Zerknittert schämig fahlig.

Schweigen schleicht zu Bette!

Schrecke lugen

Horchen

Ziepsen

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Ziepsen spürig

Schrillen trotzig

Rufen rufen

Wachen auf

Von Ast zu Ast.

In die Winkel glupschen Lüfte

Talpschen Dünste.

Klatschen Flattern Knacken Schwirren

Zerrt ins Fahle bleiche Fetzen!

Blaublaß glasen Ströme zu Kristall!

Klirrig

Grellt der Himmel auf!

Funken brennen

Splitter glühen!

Schauernd

Wirbeln Tropfen Spiegel!

Lichtgeblendet schwingt herauf

Die Helle!


Das Gedicht "Der Morgen" stammt von   (1874 - 1915).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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