Träufelt ihr Himmel, gebt uns im Regen,
den Herrn der Gerechtigkeit, unsere Zier.
Öffne dich Erde mit neuem Bewegen,
bring uns den Heiland der Menschen herfür.
Gedichte
Angelus Silesius
Träufelt ihr Himmel, gebt uns im Regen,
den Herrn der Gerechtigkeit, unsere Zier.
Öffne dich Erde mit neuem Bewegen,
bring uns den Heiland der Menschen herfür.
Das Gedicht "Träufelt ihr Himmel" stammt von Angelus Silesius (1624 - 1677).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.