Im Winter ist man tot, im Frühling steht man auf,
Im Sommer und im Herbst verbringt man seinen Lauf.
Gedichte
Angelus Silesius
Im Winter ist man tot, im Frühling steht man auf,
Im Sommer und im Herbst verbringt man seinen Lauf.
Das Gedicht "Im Winter ist man tot" stammt von Angelus Silesius (1624 - 1677).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.