Ach! und Weh!,
Mord! Zetter! Jammer / Angst / Kreuz! Marter! Würme! Plagen.
Pech! Folter! Hencker! Flamm! Stank! Geister! Kälte! Zagen!
Ach vergeh!

Tiff’ und Höh’!
Meer! Hügel! Berge! Fels wer kann die Pein ertragen?
Schluck Abgrund! Ach schluck’ ein! die nichts denn ewig klagen.
Je und Eh!

Schreckliche Geister der dunkelen Hölen / ihr die ihr martret und Marter erduldet
Kann denn der ewigen Ewigkeit Feuer / nimmermehr büßen dies was ihr verschuldet?
O grausamm’ Angst stets sterben / sonder sterben!

Dies ist Flamme der grimmigen Rache / die der erhitzete Zorn angeblasen:
Hier ist der Fluch der unendlichen Straffen / hier ist das immerdar wachsende Rasen:
O Mensch! Verdirb / um hier nicht zu verderben.


Das Gedicht "Die Hölle" stammt von   (1616 - 1664).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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