Dv falscher böser Mensch/ auß dessen krummen Rachen
Die grüne Natter pfeifft/ aus dessen schlimmen Mund
Die schwartzen Schlangen sehn/ du mehr deñ tober Hund.
Du gantz verschalckter Fuchs!/ du Hauß der grimmen Drachen.

Wil dir denn nicht einmahl der Leib vor gifft zerkrachen?
Es ist ja nichts an dir (wie jung vnd alten kundt)
Von deinem Schädel ab biß auff den fus gesundt.
Du bist so teufel schwartz als du dich weis kanst machen.

Dein Aug ist flam’ vnd pest/ die Zung ein schneidend Schwerdt.
Du leichter ehren dieb/ bist raad vnd fewers wehrt.
Wie daß die rache dein/ O schaum der Laster schonet?

Sie straft dich durch dich selbst/ du kanst nicht mehr entgehn
Weil jeder der dich sieht/ mit schrecken muß gestehn
Das wesentlich in dir die gantze Hölle wohnet.


Das Gedicht "An Furium" stammt von   (1616 - 1664).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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