Mädchen sind ein Blumenvölklein
Bunter Art emporgeblüht:
Traun, das ist kein wackrer Gärtner
Der nur Eine Blume zieht!
Mädchenlippen, das sind Becher,
Nektarsüß und wunderlieb;
Welch armsel’ger Zechgenosse,
Der bei Einem Becher blieb!
Mädchenaugen sind Gestirne,
Klarer, stiller Mondenschein,
Sonnen, blendend und verzehrend,
Sterne, blinzelnd, hell und rein;
Nach gar vielen Lichtgestirnen
Späht der Astronom hinauf;
So nur geht ihm ganz der reiche,
Ew’ge Himmel leuchtend auf.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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