Gesten noch ging ich gepudert und süchtig

In der vielbunten tönenden Welt.

Heute ist alles schon lange ersoffen.

 

Hier ist ein Ding.

Dort ist ein Ding.

Etwas sieht so aus.

Etwas sieht anders aus.

Wie leicht pustet einer die ganze

Blühende Erde aus.

 

Der Himmel ist kalt und blau.

Oder der Mond ist gelb und platt.

Ein Wald hat viele einzelne Bäume.

 

Ist nichts mehr zum Weinen.

Ist nichts mehr zum Schreien.

Wo bin ich -


Das Gedicht "Aschermittwoch" stammt von   (1889 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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