Dich, von den Prinzen unsrer Tage,

Der edelste vielleicht,

Dich, o gerecht ist meine Klage!

Hat schon der Tod erreicht!

 

Dich, von Europa's Prinzen allen,

Dich einzig faßt er an:

So Viel' sind auf den Kopf gefallen,

Doch Keiner starb daran!


Das Gedicht "Elegie auf den Tod des Herzogs von Orleans" stammt von   (1810 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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