Das war der süßeste der Laute!

Sie sprach′s, das erste Liebeswort;

Im Herzen nun trag′ ich das traute,

Tiefselige Geheimnis fort.

 

Allein wo berg′ ich meine Wonne,

Daß ich sie wohl behüten mag?

Dein Licht verhülle, läst′ge Sonne!

Verstumme, lärmbewegter Tag!

 

Weltfern sei meines Glückes Fülle

Begraben, wo sie nichts verrät

Und nur durch Nacht und heil′ge Stille

Des süßen Wortes Nachhall weht.


Das Gedicht "Das erste Liebeswort" stammt von   (1815 - 1894).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

 

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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