Als Hans vom Markt heimgieng Als Hans vom Markt heimgieng,
und seinem Schatz ein neu Spinnrad mitgebracht,
und sich eine neue Peitsche gekauft hatte,
sang er lustig:
Buchsbaumes Rädle,
Ein′ flächsene Schwing,
Mein Schatz heißt Antonele,
Wie freut mich das Ding.
Das Gedicht "Als Hans vom Markt heimgieng" stammt von Achim von Arnim (1781 - 1831).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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