Wär′ es möglich, versucht′ ich′s zu rühmen, was huldreich der Genius
Deinem Gedanken, was er all′ deinem Meißel vertraut,
Dann auch wüßt′ ich, wie möglich, daß nun der Genius der Vorzeit
In der Mitwelt so reich, männlich und thätig sich zeigt.
Gedichte
Wilhelm Waiblinger
Wär′ es möglich, versucht′ ich′s zu rühmen, was huldreich der Genius
Deinem Gedanken, was er all′ deinem Meißel vertraut,
Dann auch wüßt′ ich, wie möglich, daß nun der Genius der Vorzeit
In der Mitwelt so reich, männlich und thätig sich zeigt.
Das Gedicht "Thorwaldsen (8)" stammt von Wilhelm Waiblinger (1804 - 1830).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.