Jubelnde Völker, sie ziehen dem Völkerbesieger entgegen,
Um den Einzigen reiht sich zum Triumphe die Welt.
Groß ist des Helden Triumph, und verewigt hat ihn die Geschichte,
Einen größeren kaum feiert der Künstler in ihm.
Gedichte
Wilhelm Friedrich Waiblinger
Jubelnde Völker, sie ziehen dem Völkerbesieger entgegen,
Um den Einzigen reiht sich zum Triumphe die Welt.
Groß ist des Helden Triumph, und verewigt hat ihn die Geschichte,
Einen größeren kaum feiert der Künstler in ihm.
Das Gedicht "Thorwaldsen (6)" stammt von Wilhelm Friedrich Waiblinger (1804 - 1830).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.