Du wirst bleiben, so lange Musik und melodischer Wohllaut
Dein entzückendes Welsch noch sich zur Wiege bestimmt,
Und so lange die Lieb′ in zärtlichem Feuer die Sprache
Der Musik, und des Reichs lieblicher Töne sich wählt.
Aber Homer, er gefällt mir schon nicht im Virgil, wie gefiele
Darum in deinem Gedicht, Tasso, mir gar nun Virgil?
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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Gedichte