In die glänzenden Himmel in überschwänglicher Glorie

Hebt sich der Heiland der Welt über den Tabor empor.

Wie er im Lichte zumal der enthüllten Herrlichkeit Gottes,

Nicht als den Menschen, wie er Menschen erschienen, sich zeigt,

Also dünkt mich, hat auch in seiner vollendeten Hoheit

Raffaels Genius sich unseren Augen verklärt.


Das Gedicht "Raffael (2)" stammt von   (1804 - 1830).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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