Einsam graut das Kastell in weiter schweigender Wildniß,
Trümmer der mächtigen Stadt liegen wie Gräber umher.
Einst umspülte sie Meer, nun zog sich′s zurück, und die Erde
Müssen wir jegliches Jahr seichter und trockener sehn.
Gedichte
Einsam graut das Kastell in weiter schweigender Wildniß,
Trümmer der mächtigen Stadt liegen wie Gräber umher.
Einst umspülte sie Meer, nun zog sich′s zurück, und die Erde
Müssen wir jegliches Jahr seichter und trockener sehn.
Der Text des Gedichts "Ostia" stammt von Wilhelm Friedrich Waiblinger (* 1804-11-21, † 1830-01-17).