Lieblich bist du, ich lese dich gern, ich höre dich lieber,
Wenn dich ein römischer Mund, wenn der Gesang dich beseelt.
Dir fehlt′s nicht an treuer Natur und artiger Einfalt,
Immer das Nächste nur bringst du verständlich mir vor.
Deine Sprach′ ist entzückend, ich lausche dem zärtlichen Dichter,
Aber sprächest du deutsch, fänd′ ich den Dichter nicht mehr.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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