Hurtig, Postillon! Cospetto die Bacco! Die Pferde
Laufen wie Mähren und ich habe nicht länger Geduld.
Das will Eile! Der Hügel in Rom sind sieben, und alle
Muß ich haben, und noch jeden von hinten und vorn.
Hab′ ich die Extrapost doch bezahlt! Drum hurtig, Herr Schwager,
So in Flug und Galopp nehm′ ich das Ding mir hinweg.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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