Welche Natur! welch Studium ist′s, das kostet des Schweißes,

Kostet der Tage so viel, ach und das Geld ist so rar.

Was nur der Ultramarin mich geängstiget! Doch ist′s der Himmel,

Ist es das Ganze, der Geist, was ich erziele, noch nicht.

Nein! der Vordergrund ist′s, ob dem ich möchte verzweifeln,

Sieben Monate schon schaff′ ich mit Eifer daran.

Aber es glückt, und ich mache nun doch zwei gemüthliche Blümlein

Täglich, und schon hab′ ich hundert und zehen gemacht.


Das Gedicht "Landschaftsmaler - Deutscher" stammt von   (1804 - 1830).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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