Numa Pompil, noch wölbt sich die heilige Grotte der Nymphe,
Und der lebendige Quell sprudelt noch immer in ihr,
Wo mit Unsterblichem einst der Sterbliche traulich verkehrte,
Und die Weisheit die Frucht solcher Umarmungen war.
Jetzt besucht sie der Britte dafür, doch die Nymph′ ist verschwunden,
Und die Weisheit wird nun besser von Nibby docirt.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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