Schad′ ist′s wahrlich, daß doch das vatican′sche Museum
Eingesperrt ist in Haus, Zimmer und Saal und Gemach.
Besser stünd′s auf dem Corso in Einer Reihe, so könnte
Man′s mit weniger Zeit doch auch zu Pferde besehn.
Gedichte
Wilhelm Friedrich Waiblinger
Schad′ ist′s wahrlich, daß doch das vatican′sche Museum
Eingesperrt ist in Haus, Zimmer und Saal und Gemach.
Besser stünd′s auf dem Corso in Einer Reihe, so könnte
Man′s mit weniger Zeit doch auch zu Pferde besehn.
Das Gedicht "Die Engländer über den Vatican" stammt von Wilhelm Friedrich Waiblinger (1804 - 1830).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.