Ob Lavinia′s Enkel dem troischen Ahn zu vergleichen,
Schwerlich gäb′ es Virgil, wenn er sie kennte, dir zu;
Aber hat sich das teukrische Blut in Reben verwandelt,
Wahrlich, so stammen sie selbst von den Olympischen ab.
Gedichte
Wilhelm Friedrich Waiblinger
Ob Lavinia′s Enkel dem troischen Ahn zu vergleichen,
Schwerlich gäb′ es Virgil, wenn er sie kennte, dir zu;
Aber hat sich das teukrische Blut in Reben verwandelt,
Wahrlich, so stammen sie selbst von den Olympischen ab.
Das Gedicht "Cività la Vigna" stammt von Wilhelm Friedrich Waiblinger (1804 - 1830).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.