Das ist schlimm, wie die Architektur so schrecklich gefallen,
Darum bin ich nach Rom, bess′res zu lernen, gereist.
Jahrlang hab′ ich daselbst das Pantheon und den Farnese,
Tempel, Basiliken und alle Paläste studirt.
So erlernt′ ich guten Geschmack; die ästhetischen Regeln
Wend′ ich zu Hause nun auf Hühner- und Schweinestall an.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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