Träume sind nur Nachts erlaubt,
daß man eine Bank ausraubt,
daß man durch den Regen tanzt
oder einfach Haschisch pflanzt!
Das man durch die Wüste streift
und dabei ein Liedchen pfeift,
daß man Polizisten grillt
und mit Hühneraugen schielt,
daß man gute Freunde hat
die man wirklich leiden mag,
daß man lebt und das man lacht,
das träumt an in der Nacht.
Das Gedicht "Träume" stammt von Unbekannt (-0001 - -0001).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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