Es ist ein Schnee gefallen

Und ist es doch nit Zeit,

Man wirft mich mit den Ballen,

Der Weg ist mir verschneit.

 

Mein Haus hat keinen Giebel,

Es ist mir worden alt,

Zerbrochen sind die Riegel,

Mein Stüblein ist mir kalt.

 

Ach Lieb, laß dich′s erbarmen

Daß ich so elend bin,

Und schleuß mich in dein Arme!

So fährt der Winter hin.


Das Gedicht "Es ist ein Schnee gefallen" stammt von (* 0000-00-00, † 0000-00-00).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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