Die Welt

sie dreht

Die Menschen

drehen nach oben und unten

Ich fliege, entfernt aller

und sehe sie drehen

und stehe

 

Es ist ein Stöhnen und Jauchzen in der Welt,

das nicht durch meine Augen dringt.

Sie sehen es.

Ja.

Aber das nicht durch meine Augen dringt.

 

Die Menschen

sie lieben und leiden

Sie sind oben und unten

und in der Mitte

Innen und Außen

Ich Außen Mitte

Ich Innen

 

Die Sprache versagt,

schenke mir die Worte

die brauchbaren Worte.

Ich sehne mich nach ihnen

und den Innenaugen

 

Die Welt sie dreht noch immer

Ich nicht stehe im Jenseits,

im Nirgends


Das Gedicht "Die Welt" stammt von (* 0000-00-00, † 0000-00-00).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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