Alle meine Entchen
schwimmen auf dem See,
schwimmen auf dem See.
Köpfchen in dem Wasser,
Schwänzchen in die Höh.
Köpfchen in dem Wasser,
Schwänzchen in die Höh.
Alle meine Täubchen
gurren auf dem Dach,
gurren auf dem Dach.
Fliegt eins in die Lüfte,
fliegen alle nach.
Fliegt eins in die Lüfte,
fliegen alle nach.
Alle meine Hühner
scharren in dem Stroh,
scharren in dem Stroh.
Finden sie ein Körnchen,
sind sie alle froh.
Finden sie ein Körnchen,
sind sie alle froh.
Alle meine Gänschen
watscheln durch den Grund,
watscheln durch den Grund.
Suchen in dem Tümpel,
werden kugelrund.
Suchen in dem Tümpel,
werden kugelrund.
Das Gedicht "Alle meine Entchen " stammt von Unbekannt (-0001 - -0001).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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