Wolken in dämmernder Röte
 Drohn über dem einsamen Feld.
 Wie ein Mann mit trauriger Flöte
 Geht der Herbst durch die Welt.


Du kannst seine Nähe nicht fassen,
 Nicht lauschen der Melodie.
 Und doch: in dem fahlen Verblassen
 Der Felder fühlst du sie.


Der Text des Gedichts "Graues Land" stammt von (* 1881-11-28, † 1942-02-23).




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