Wenn ich heut nicht deinen leib berühre

Wird der faden meiner Seele reissen

Wie zu sehr gespannte sehne.

Liebe zeichen seien trauerflöre

Mir der leidet seit ich dir gehöre.

Richte ob mir solche qual gebühre

Kühlung sprenge mir dem fieberheissen

Der ich wankend draussen lehne.


Das Gedicht "Wenn ich heut nicht deinen leib berühre" stammt von   (1868 - 1933).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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