Frühe nacht verwirrt die ebnen bahnen -

Kalte traufe trübt die weiher -

Glückliche Apolle und Dianen

Hüllen sich in nebelschleier.

 

Grau blätter wirbeln nach den gruften.

Dahlien levkojen rosen

In erzwungenem orchester duften -

Wollen schlaf bei weichen moosen.

 

Heisse monde flohen aus der pforte.

Ward dein hoffen deine habe?

Baust du immer noch auf ihre worte

Pilger mit der hand am stabe?


Der Text des Gedichts "Die Gärten schliessen" stammt von (* 1868-07-12, † 1933-12-04).




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