Die Vögel kommen

in ganzen Schwärmen,

um dich zu erfreuen.

Das junge Grün spriesst;

und der Wald wächst schön

und steht wie eine Braut da,

um dir Freude zu schenken.

 

Du bist geschaffen.

Du bist da.

Du bekommst heute

das zum Dasein Nötige.

Du wurdest erschaffen.

Du wurdest Mensch.

 

Du kannst sehen,

bedenke: Du kannst sehen,

du kannst hören, du kannst

riechen, schmecken, fühlen.


Das Gedicht "Die Vögel kommen" stammt von   (1813 - 1855).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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